Mein Berliner Drachenfels

An Heiligabend habe ich bei Kerzenschein und „Drei Haselnüsse für Aschenputtel“ meinen Drachenfels von Melanie Berg abgekettet. Das Ergebniss hat mich sehr glücklich gemacht aus zweierlei Gründen:

1. Berlin – obwohl ich da schon sehr lange nicht mehr wohne und darüber auch sehr froh bin, spielte die Hauptstadt in 2018 eine ziemlich große Rolle in meinem Leben. Zum einen da ich dort im Frühjahr meinen SAP Beraterkurs abgeschlossen habe und zum anderen weil mich im Sommer meine erste Dienstreise dort hingeführt hat. Und immer wenn ich in Berlin bin, besuche ich Wollen Berlin. Als Belohnung für meine bestandene Prüfung hat mir mein Vater ein paar Knäule spendiert. Wir müssen ein sehr lustiges Paar abgegeben haben. Papa war ein gut gelaunter, frischer Rentner und ich frisch gebackene Beraterin. Das Leben kann so schön sein!

2. Drachen(fels) – wir alle haben Drachen in unserem Leben. Vielleicht nennst du sie lieber Schließerweib, Nemisis oder Hexe. Egal welchen Namen die Person trägt:

  •  sie raubt Kraft,
  • lässt ihren Unmut an dir und anderen aus,
  • und man muss Opfer bringen um das Ungetüm zu besämfitgen.

Ich wollte für meinen Drachen nicht mehr das Opfer sein und mich auch nicht verstecken vor ihm. Ich habe mich befreit. Das fiel auch genau in die Zeit, wo ich mit dem Tuch begann. Ganz kurz überlegte ich, ob ich dem Drachen das Tuch schenken sollte. Doch ich entschied mich es dann lieber als Zeichen meines persönlichen Triumphes selber zu tragen.

Technische Detail zu dem Tuch findest du auf meiner Ravelry Projektseite.

Wie hast du deinen Drachen besiegt und welches Tuch würdest du als Trophäe wählen? Ich wüsche dir auf jeden Fall viel Kraft, Mut, Freude und Inspiration für 2019.